Fundstück: ›Architektur nach Corona‹

Fundstück: ›Architektur nach Corona?‹

Das Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen e.V. hat uns auf einen spannenden Beitrag des NDR mit dem Architekturkritiker Niklas Maak hingewiesen. Darin geht es auch um die Frage, wie die Corona-Pandemie unsere Städte künftig prägen könnte. Schließlich haben Krankheiten und deren Bekämpfung unsere Städte massiv geprägt: Man denke mit Blick auf Frankfurt nur an Ernst May und die Zustände in der Frankfurter Altstadt bis in die 1920er Jahre und schließlich die ›Sanierung‹ durch die Nationalsozialisten.

Und heute? Gelten künftig Wohnungen als resilienter, wenn sie flexibel umgestaltbar sind (Stichwort: flexible Grundrisse)? In denen man nicht vereinsamt (Stichworte: Clusterwohnungen, gemeinschaftliches Wohnen)? Laura Weismüller, ebenfalls Architekturkritikerin, beschäftigt sich in einem Beitrag in der SZ mit dieser Frage.

Stand der Dinge: Mittwoch, 06.05.2020

Stand der Dinge: Mittwoch, 06.05.2020

09.05.2020 Fundstück

09.05.2020 Fundstück

Am Sonntag während der Frühstücksvorbereitungen habe ich einen interessanten Beitrag (in Essay und Diskurs) im Deutschlandfunk gehört.

Atmosphärische Störung – Gegen eine Architektur der Verachtung

„Die heutigen Innenstädte stoßen uns aus und stoßen uns ab. Der Straßburger Philosoph Mickaël Labbé fordert deshalb eine Stadtplanung, die nicht nur auf die Funktionalität, sondern auch auf die Atmosphäre achtet.“

Der Philosoph Mickaël Labbé im Gespräch mit Michael Magercord

Hier der Link zu dem Beitrag. Man kann ihn noch etliche Tage nachhören (zum Anhören auf den Pfeil/das Play-Zeichen im Bild links unten klicken).
[Gertrud]

Fundstück

Fundstück: Der utopische Raum im globalen Frankfurt

Aus einem Hinweis aus der Rundschau und danach die Webseite gesucht und gefunden: der-utopische-raum. Das ist etwas, mit dem unsere grauen Zellen gefüttert werden möchten.

„Die neue Reihe ›Der utopische Raum‹ der stiftung medico international spürt auf monatlichen Abendveranstaltungen Ideen und Zukunftsbildern nach, die zeigen, dass es auch anders geht. Dabei muss sich das Andere nicht auf Wunschdenken beschränken. Es lebt in Alltagsutopien, zeigt sich in Konzepten, die nur darauf warten verwirklicht zu werden, und scheint in vielen gelebten Alternativen bereits konkret auf.“

(Text aus der Webseite)

Morgen, Donnerstag kann man online der Veranstaltung „Selbstoptimierung – die Zukunft einer Illusion“ zusehen und zuhören. Den Zugang dazu bekommt man über die Webseite und einem Klick auf die Veranstaltung. Am 15. Mai ist dann Herr Harald Welzer dran.

Stand der Dinge: Donnerstag, 16.04.2020

Stand der Dinge: Donnerstag, 16.04.2020

Schönes Frühlingswetter verführt auch unsere beiden Kräne zum Tanzen. Das heißt, weiter geht’s am Bau:

16.04.2020

Am Bauteil D neben dem Penny kann man bereits auf dem zukünftigen Boden der ersten Etage spazierengehen.