Innenausbau: Läuft bei uns.

Innenausbau: Läuft bei uns.

Richtfest gefeiert. Konsequenterweise läuft inzwischen der Innenausbau. Trotz laufender Arbeiten konnten einige der künftigen Bewohner:innen einen Blick in die entstehenden Räumlichkeiten werfen.

Die Eindrücke: ›Wahnsinn, ist das riesig.‹

Was mit Blick auf die bloßen Pläne und 3D-Ansichten auf Papier oder Bildschirm nicht deutlich wurde, offenbarte sich vielen beim Blick aus den oberen Etagen. ›Krass, ist das ein komplexer Bau.‹ Hier ein Rücksprung, da eine Treppe, dort ein Winkel – eben kein 0815-Investoren-Bau, sondern angepasst an die Bedürfnisse der künftigen Bewohner:innen.

Mainfeld_speaks: ›immer stramm bleiben 528‹

Mainfeld_speaks: ›immer stramm bleiben 528‹

Kinder und Jugendliche um den Jugendtreff »Mainfeldvilla« haben gemeinsam mit einem Fotografen (Niko Neuwirth) und dem Niederräder Quartiersmanagement vergangenen Freitag (11. September 2020) ihr Fotoprojekt vorgestellt.

Eine kleine Delegation von künftigen Stadtteilbewohner:innen aus unserem Wohnprojekt hat sich dies zum Anlass genommen, mal vorbeizuschauen. Hat sich gelohnt.

Weil so vorbildlich sei zunächst das Corona-handling erwähnt: 1A. Händedesinfektion, Registrierung, Maskenpflicht. Nice.

Im Zentrum jedoch natürlich die Fotos: Bei Einbruch der Dämmerung erstrahlten die Ganzkörperportraits der Kids und Jugendlichen vor schwarzem Hintergrund auf einer Hausfassade gegenüber des Jugendtreffs. In die Kamera wurden weiße Pappschilder gehalten, mit unterschiedlichen Botschaften. Da ging es mal um die Darstellung der Kraft des Kollektivs (»Mainfeld Ballert!«, »528 ist die Hood«), der eigenen Kraft (»Nerven aus Stahl, ♡ aus Eisen«), Wünsche an das gesellschaftliche Miteinander (»Weniger Verachtung«) oder Tribute an das JuZ (»Der Jugendtreff im Mainfeld ist geil«). Die individuelle Inszenierung der eigenen Person vor der Kamera wechselte dabei von lässig zu breitbeinig-bestimmt, von aufgeschlossen zu fragend. Die Kidz konnten entscheiden, ob sie dabei ihr Gesicht zeigten oder nicht.

Die verwendeten Schilder dekorierten während der Veranstaltung das JuZ.

Bei der Gelegenheit erfuhren wir, dass das Areal neben dem JuZ demnächst einen Jugendspielplatz mit Sitzgelegenheit sowie einer Streetball-Fläche und einer Calistenics-Anlage (Muskeltraining mittels Eigengewicht) erhalten soll. Gute Sache.

Hier soll die Calistenics-Anlage und das Streetball-Feld mit Netztoren hin.

Auch die eigenen vier Kleinkinder (noch nicht im JuZ-Alter) im Schlepptau waren mit der Veranstaltung hoch zufrieden – bei Minipizza, Käsespießen, Musik und der spürbar guten Laune kein Wunder. Danke für den Abend!

Richtfest – der Rohbau steht!

Richtfest – der Rohbau steht!

Der Richtkranz, geschmückt mit bunten Bändern und Fotos, schwebt über der Bausstelle. Heute, am 18. Juni 2020, haben wir das Richtfest gefeiert.

Immerhin hat die derzeitige Corona-Lage zugelassen, dass ein kleiner Anteil der künftigen Bewohner*innen in Zehner-Gruppen – von der anderen Straßenseite und der Straßenbahnstation aus – dem schönen Ritual beiwohnen konnten. Andere verfolgten die Zeremonie am Bildschirm daheim oder in ihrer Mittagspause im Büro über den eigens eingerichteten Video-Stream.

Auch Mike Josef, seines Zeichens Dezernent für Planen, Wohnen und Bauen der Stadt Frankfurt am Main, sowie Medienvertreter*innen waren da. Doch eigentlich galt das Fest den Bauarbeitern, die in den letzten Monaten den komplizierten, weil verwinkelten Bau aus der Erde gestampft haben. Ihnen haben wir es künftig auch zu verdanken, dass wir nicht in einem 0815-Quadaratisch-Praktisch-Quader hausen werden müssen. Sie haben in mühevoller Arbeit mehrere Tonnen Stahl gebogen, die Laubengänge gegossen und die Energiesparziegel (mit integrierter mineralischer Dämmstoff-Füllung!) aufeinandergesetzt, sodass wir künftig ein Zuhause haben werden, das schon alleine mit der aufgelockerten Fassade ein Hingucker wird.

Mit dem Gedicht Brechts, ›Fragen eines lesenden Arbeiters‹, erinnerte daher Andreas im Namen der künftigen Bewohner*innen an den Anteil, den die Bauarbeiter an dem großen Werk hatten und haben werden. Gedankt wurde Ihnen anschließend beim Richtschmaus in kleiner Runde im künftigen Gemeinschaftsraum im Erdgeschoss.

Ein Hoch auf den Rohbau!

28.05.2020 Erstes Online-Plenum

28.05.2020 Erstes Online-Plenum

Ein Beweisbild: Hier ein Screenshot vom erfreulichen Ende – zu Beginn waren wir mehr – des ersten Online-Plenums. Klappt zwar ganz gut, aber wir überlegen, wie wir einige Mitglieder ohne digitalem Endgerät oder Internetanschluss noch einbinden können.

Stand der Dinge: Dienstag, 05.06.2020

Stand der Dinge: Dienstag, 05.06.2020

Fundstück: ›Architektur nach Corona‹

Fundstück: ›Architektur nach Corona?‹

Das Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen e.V. hat uns auf einen spannenden Beitrag des NDR mit dem Architekturkritiker Niklas Maak hingewiesen. Darin geht es auch um die Frage, wie die Corona-Pandemie unsere Städte künftig prägen könnte. Schließlich haben Krankheiten und deren Bekämpfung unsere Städte massiv geprägt: Man denke mit Blick auf Frankfurt nur an Ernst May und die Zustände in der Frankfurter Altstadt bis in die 1920er Jahre und schließlich die ›Sanierung‹ durch die Nationalsozialisten.

Und heute? Gelten künftig Wohnungen als resilienter, wenn sie flexibel umgestaltbar sind (Stichwort: flexible Grundrisse)? In denen man nicht vereinsamt (Stichworte: Clusterwohnungen, gemeinschaftliches Wohnen)? Laura Weismüller, ebenfalls Architekturkritikerin, beschäftigt sich in einem Beitrag in der SZ mit dieser Frage.

Stand der Dinge: Mittwoch, 06.05.2020

Stand der Dinge: Mittwoch, 06.05.2020