…Laubengang 1. Strophe

…Laubengänge …
dies ist die 1. Strophe, gedichtet von Jule.
Morgen gibts die zweite,
dann die dritte und letzte Strophe

Beim Laubengang ist von Belang,
dass man sich dort heimisch fühle,
keinesfalls sein Mütchen kühle,
stattdessen in gepflegtem Plausche
beflügelnde Gedanken tausche,
dass man sich zusammenhockt,
weil ein guter Tropfen lockt,
dass man nette Nachbarn findet,
mit denen Gleiches dich verbindet,
dass du, wenn dir danach ist,
einfach nicht alleine bist,
dass ein frohes Wort ertönt,
welches deinen Tag verschönt,
dass man, wenn dich etwas plagt,
dir zuhört und auch fragt,
ob und wie und wo und wann,
dir man Hilfe bieten kann…

 

 

 

Wiener Pawlatschen und neapolitanische Laubengänge

Wien – Neapel – Wien
Eine Reise von den Wiener zu  neapolitanischen Pawlatschen

Hat Wien und Neapel etwas gemeinsam?
Auf den ersten Blick ist da nichts – kein Wurschtelprater, kein Burgtheater, kein Zentralfriedhof – kein Hafen, kein Meer, keine Pizza Neapolitana.

Bei den Cafés – na ja – bei der Jugendstil Passage, Umberto I – aber da gibt es die Überraschung – wir haben gebucht im 5. Stock ein Appartement, fahren mit dem Lift hinauf und was sehen wir – was führt uns zur Eingangstür des Appartements, vorbei an anderen Türen – eine Pawlatschen (ein Laubengang). Von dem ich dachte, dass es nur in Wien zu finden ist, und worauf wir uns freuen in unserer BeTrift Wohngeno demnächst solche Laubengänge zu haben, solche finden wir auch in Neapel.

Die schönsten Exemplare in Wien und Neapel haben wir fotografiert.
Angelika Sieburg und Andreas Wellano