Wirtschaftsmodell ›Genossenschaft‹ – vier Beispiele beim Bayrischen Rundfunk

Fundstück: Wirtschaftsmodell ›Genossenschaft‹ – vier Beispiele beim Bayrischen Rundfunk

In der BR-Mediathek ist ein Beitrag zu sehen, der Genossenschaften in Deutschland in ihrer Vielfalt portraitiert – bereits aus dem Jahr 2017, aber noch immer aktuell.

Gezeigt werden verschiedene Beispiele von Genossenschaften:

Fundstück: Aus dem digitalen Gebäudelehre-Atlas – die Wiener Sargfarbrik

Fundstück: Aus dem digitalen Gebäudelehre-Atlas – die Wiener Sargfarbrik

Wir empfehlen den hier abrufbaren, schönen Filmbeitrag von einem genossenschaftlichen Wohnprojekt aus Wien, der Sargfabrik.

„Ein erfolgreiches Projekt braucht immer die Inbesitznahme der Bewohner. Wenn man das verhindert, wenn man nicht die Möglichkeit dazu gibt, dann wird das Projekt nicht wirklich die Heimat werden der Menschen“.

Dieses tolle Eingangszitat stammt vom Architekten Franz Sumnitsch, der das Wiener Wohnprojekt ‚Sargfabrik‘ mit entworfen hat.
[Fundstück via Anja]

Fundstück: ›Die Genossenschaftsidee‹, ARD-Alpha

Fundstück: ›Die Genossenschaftsidee‹, ARD-Alpha

In der ARD-Mediathek findet sich ein kurzer, aber lohnenswerter Filmbeitrag zur Genossenschaftsidee und ihrer Entstehung. Zwar werden die Beiträge von Owen oder Lassalle zur (Weiter-)Entwicklung der Genossenschaftsidee unterschlagen und eher die liberal-bürgerliche Perspektive portraitiert, aber es werden mit Wohnungs- und Landwirtschaftsgenossenschaften gute Beispiele für die aktuelle Umsetzung gezeigt.

In diesem Zusammenhang lohnt sich der Blick auf Frankfurt: Beispiel für eine hiesige Wohnungsgenossenschaft sind wir als Wohngeno eG selbst. Beispiel für eine lokale Landwirtschaftsgenossenschaft ist die Kooperative eG, die nicht nur lokale Lebensmittel in Bio-Qualität liefert, sondern auch einen transformatorischen Anspruch hin zu einer (Wieder-)Belebung einer nachhaltigen, urbanen Gemüse- und Obstanbautradition erhebt.

Fundstück „Wie wir leben wollen“ – Eine Veranstaltungsreihe zum genossenschaftlichen Wohnen

Fundstück »Wie wir leben wollen« – Eine Veranstaltungsreihe zum genossenschaftlichen Wohnen

gefunden und weitergeleitet von Anja:

Eine Online Diskussionsreihe der Technischen Uni für Baukunst in Hamburg über UNSER Thema.
Diese Reihe wird veranstaltet von der Hamburgischen Architektenkammer gemeinsam mit Atlas, einer Initiative für baukulturellen Diskurs, und dem Amt für Wohnungsbau, Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, mit freundlicher Unterstützung der Genossenschaft Gröninger Hof eG i.Gr. und dem Kollektiv LU’UM.

Das Thema Wohnungsbau ist in der Berichterstattung der Medien seit Jahren fest verankert, Schlagwörter sind Wohnungsmangel, Mietenwahnsinn, Mietendeckel etc. In den Diskussionen geht es meist um quantifizierbare Ergebnisse, wie die Anzahl der Wohnungen oder um die Kosten. Viel zu selten wird darüber gesprochen, wer diese Wohnungen plant und baut und ob sie einen gesellschaftlichen und architektonischen Mehrwert bieten.
In dieser Veranstaltungsreihe geht es um die drängende Frage, wie es uns als Gesellschaft gelingen kann, qualitativ hochwertigen Wohnungsbau für alle Menschen zu realisieren. Davon ausgehend, dass gerade am Gemeinwohl orientierte Genossenschaften einen substantiellen Beitrag zur Verbesserung des Wohnungsmarktes leisten können, werden mutige Projekte aus der Schweiz und Deutschland vorgestellt. Die Genossenschaften als Auftraggeber*innen und die beauftragten Architekt*innen stellen ihre Projekte gemeinsam vor. In der anschließenden, moderierten Diskussionsrunde geht es neben der Frage nach den gestalterischen Ansätzen vor allem um die Erfahrungen, die im Entwicklungsprozess gemacht wurden, und um einen Austausch über Bedingungen, die innovative Projekte für gemeinschaftliches Wohnen begünstigen können.

Teilnahme online:
Die Online-Teilnahme über Webex-Meetings ist kostenlos. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. Die für alle fünf Termine gleichlautenden Zugangsdaten lauten:
Meeting-Kennnummer/Zugriffscode: 137 849 6426, Meeting Passwort: EkEJ56M
dem aktuellen Meeting beitreten
Die Webex-Meetings werden 15 Minuten vor der jeweiligen Veranstaltung geöffnet. Für eine komplikationsfreie Teilnahme empfehlen wir, den Webex Meeting Client vorab herunterzuladen.

Hochbord in Zürich
WOGENO Genossenschaft selbstverwalteter Häuser mit Conen Sigl Architekten
Donnerstag, 15. Oktober 2020, Einlass 18:00, Start 18.30 – 20.00 Uhr
In Kürze gibt es eine Anmeldung auf www.akhh.de für eine kostenlose Teilnahme vor Ort.
Für eine Teilnahme online ist keine Anmeldung notwendig (siehe oben).

San Riemo in München
Kooperative Großstadt eG mit SUMMACUMFEMMER, Leipzig &  Juliane Greb Architekten, Gent
Donnerstag, 29. Oktober 2020, Einlass 18:00, Start 18.30 – 20.00 Uhr
In Kürze gibt es eine Anmeldung auf www.akhh.de für eine kostenlose Teilnahme vor Ort.
Für eine Teilnahme online ist keine Anmeldung notwendig (siehe oben).

Koch Areal in Zürich
Genossenschaft Kraftwerk 1 mit Studio Trachsler Hoffmann
Donnerstag, 12. November 2020, Einlass 18:00, Start 18.30 – 20.00 Uhr
In Kürze gibt es eine Anmeldung auf www.akhh.de für eine kostenlose Teilnahme vor Ort.
Für eine Teilnahme online ist keine Anmeldung notwendig (siehe oben).

IBeB in Berlin
Selbstbaugenossenschaft Berlin eG mit Heide & von Beckerath & ifau
Donnerstag, 26. November 2020, Einlass 18:00, Start 18.30 – 20.00 Uhr
In Kürze gibt es eine Anmeldung auf www.akhh.de für eine kostenlose Teilnahme vor Ort.
Für eine Teilnahme online ist keine Anmeldung notwendig (siehe oben).

Fundstück: ›Architektur nach Corona‹

Fundstück: ›Architektur nach Corona?‹

Das Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen e.V. hat uns auf einen spannenden Beitrag des NDR mit dem Architekturkritiker Niklas Maak hingewiesen. Darin geht es auch um die Frage, wie die Corona-Pandemie unsere Städte künftig prägen könnte. Schließlich haben Krankheiten und deren Bekämpfung unsere Städte massiv geprägt: Man denke mit Blick auf Frankfurt nur an Ernst May und die Zustände in der Frankfurter Altstadt bis in die 1920er Jahre und schließlich die ›Sanierung‹ durch die Nationalsozialisten.

Und heute? Gelten künftig Wohnungen als resilienter, wenn sie flexibel umgestaltbar sind (Stichwort: flexible Grundrisse)? In denen man nicht vereinsamt (Stichworte: Clusterwohnungen, gemeinschaftliches Wohnen)? Laura Weismüller, ebenfalls Architekturkritikerin, beschäftigt sich in einem Beitrag in der SZ mit dieser Frage.

09.05.2020 Fundstück

09.05.2020 Fundstück

Am Sonntag während der Frühstücksvorbereitungen habe ich einen interessanten Beitrag (in Essay und Diskurs) im Deutschlandfunk gehört.

Atmosphärische Störung – Gegen eine Architektur der Verachtung

„Die heutigen Innenstädte stoßen uns aus und stoßen uns ab. Der Straßburger Philosoph Mickaël Labbé fordert deshalb eine Stadtplanung, die nicht nur auf die Funktionalität, sondern auch auf die Atmosphäre achtet.“

Der Philosoph Mickaël Labbé im Gespräch mit Michael Magercord

Hier der Link zu dem Beitrag. Man kann ihn noch etliche Tage nachhören (zum Anhören auf den Pfeil/das Play-Zeichen im Bild links unten klicken).
[Gertrud]

Fundstück

Fundstück: Der utopische Raum im globalen Frankfurt

Aus einem Hinweis aus der Rundschau und danach die Webseite gesucht und gefunden: der-utopische-raum. Das ist etwas, mit dem unsere grauen Zellen gefüttert werden möchten.

„Die neue Reihe ›Der utopische Raum‹ der stiftung medico international spürt auf monatlichen Abendveranstaltungen Ideen und Zukunftsbildern nach, die zeigen, dass es auch anders geht. Dabei muss sich das Andere nicht auf Wunschdenken beschränken. Es lebt in Alltagsutopien, zeigt sich in Konzepten, die nur darauf warten verwirklicht zu werden, und scheint in vielen gelebten Alternativen bereits konkret auf.“

(Text aus der Webseite)

Morgen, Donnerstag kann man online der Veranstaltung „Selbstoptimierung – die Zukunft einer Illusion“ zusehen und zuhören. Den Zugang dazu bekommt man über die Webseite und einem Klick auf die Veranstaltung. Am 15. Mai ist dann Herr Harald Welzer dran.

Fundstück: Kooperative Architektur

Fundstück: Kooperative Architektur

In der Online-Ausgabe der BAUNETZWOCHE#550 werden verschiedene Bauten gemeinschaftlicher Wohn- und Co-Workingprojekte u.a. in Garz, Berlin und Weimar vorgestellt. Die Gebäude wurden explizit für Gemeinschaften entworfen oder umgenutzt – und haben dabei die künftige Nutzung mitgedacht.

»Es ist jedoch nicht nur das Gerüst des Wohnens, das uns als Architekt*innen interessieren sollte, sondern auch das, was es später lebendig macht.«

RICCARDA CAPPELLER in der BAUNETZWOCHE#550

Die Ausgabe kann unter baunetz.de heruntergeladen werden.

Fundstück: 12.12.2019 – Cluster-Wohnungen

Fundstück: 12.12.2019 – Cluster-Wohnungen

Cluster-Wohnungen beschreiben eine ›neue‹ Wohnungstypologie, bei der sich mehrere Kleinwohnungen um einen oder mehrere Gemeinschaftsräume gruppieren. Insbesondere in der Szene des gemeinschaftlichen Wohnen spielt diese Wohnform eine wachsende Bedeutung.

Kein Wunder – so zeigt sich etwa die Fachhochschule Potsdam in einer neuen Studie überzeugt, dass Cluser-Wohnungen »eine hohe Anpassungsfähigkeit aufweisen«. In den Ergebnissen werden die Vorteile von Cluster-Wohnungen zusammengefasst: »Die gleichzeitige Berücksichtigung von Bedürfnissen nach Individualität und Gemeinschaft fördert das Teilen von Raum und Dingen im gemeinschaftlichen Zusammenleben. Cluster-Wohnen reduziert damit den Ressourcen- und Wohnflächenbedarf. Zugleich bietet es ›Raumopulenz‹ mit einem größeren Nutzungsangebot. Die Fallstudien [der Studie] zeigen, wie eine große Vielfalt an Wohnoptionen zu bezahlbaren Mieten bereitgestellt werden kann. Cluster-Wohnungen geben damit wichtige Anstöße zur Gestaltung nachhaltiger und resilienter Stadtquartiere.« Demnächst erscheint die Lesefassung der Studie als Broschüre beim BBSR.

Das klingt nun sicherlich etwas abstrakt. Einen greifbareren Eindruck erhält man derzeit in der Mediathek der ARD in einer Sendung über das genossenschaftliche Wohnprojekt Spreefeld in Berlin Mitte. In diesem Projekt gibt es ein paar Cluster-Wohnungen, die in dem Beitrag erklärt und vorgestellt werden.