Fundstück: ›Architektur nach Corona‹

Fundstück: ›Architektur nach Corona?‹

Das Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen e.V. hat uns auf einen spannenden Beitrag des NDR mit dem Architekturkritiker Niklas Maak hingewiesen. Darin geht es auch um die Frage, wie die Corona-Pandemie unsere Städte künftig prägen könnte. Schließlich haben Krankheiten und deren Bekämpfung unsere Städte massiv geprägt: Man denke mit Blick auf Frankfurt nur an Ernst May und die Zustände in der Frankfurter Altstadt bis in die 1920er Jahre und schließlich die ›Sanierung‹ durch die Nationalsozialisten.

Und heute? Gelten künftig Wohnungen als resilienter, wenn sie flexibel umgestaltbar sind (Stichwort: flexible Grundrisse)? In denen man nicht vereinsamt (Stichworte: Clusterwohnungen, gemeinschaftliches Wohnen)? Laura Weismüller, ebenfalls Architekturkritikerin, beschäftigt sich in einem Beitrag in der SZ mit dieser Frage.

Fundstück: 12.12.2019 – Cluster-Wohnungen

Fundstück: 12.12.2019 – Cluster-Wohnungen

Cluster-Wohnungen beschreiben eine ›neue‹ Wohnungstypologie, bei der sich mehrere Kleinwohnungen um einen oder mehrere Gemeinschaftsräume gruppieren. Insbesondere in der Szene des gemeinschaftlichen Wohnen spielt diese Wohnform eine wachsende Bedeutung.

Kein Wunder – so zeigt sich etwa die Fachhochschule Potsdam in einer neuen Studie überzeugt, dass Cluser-Wohnungen »eine hohe Anpassungsfähigkeit aufweisen«. In den Ergebnissen werden die Vorteile von Cluster-Wohnungen zusammengefasst: »Die gleichzeitige Berücksichtigung von Bedürfnissen nach Individualität und Gemeinschaft fördert das Teilen von Raum und Dingen im gemeinschaftlichen Zusammenleben. Cluster-Wohnen reduziert damit den Ressourcen- und Wohnflächenbedarf. Zugleich bietet es ›Raumopulenz‹ mit einem größeren Nutzungsangebot. Die Fallstudien [der Studie] zeigen, wie eine große Vielfalt an Wohnoptionen zu bezahlbaren Mieten bereitgestellt werden kann. Cluster-Wohnungen geben damit wichtige Anstöße zur Gestaltung nachhaltiger und resilienter Stadtquartiere.« Demnächst erscheint die Lesefassung der Studie als Broschüre beim BBSR.

Das klingt nun sicherlich etwas abstrakt. Einen greifbareren Eindruck erhält man derzeit in der Mediathek der ARD in einer Sendung über das genossenschaftliche Wohnprojekt Spreefeld in Berlin Mitte. In diesem Projekt gibt es ein paar Cluster-Wohnungen, die in dem Beitrag erklärt und vorgestellt werden.

Unterstützung für die Fleckenbühler

Unterstützung für die Fleckenbühler

Die Fleckenbühler sind eine aktive Lebensgemeinschaft und Selbsthilfeorganisation und sind für den Deutschen Integrationspreis mit ihrem Projekt „Fleckenbühler Schule“ nominiert.
Sie benötigen Unterstützung bei einem Crowdfunding-Contest der Hertie-Stiftung.
Alles hier im (eingescannten) Flyer nachlesbar.

Pilango: Frankfurter Crossover Theater

Nach dem grandiosen Erfolg des Stückes „Zeit“ und vielen Auftritten auf den bedeutendsten Bühnen dieser Welt ist Pilango wieder zurück in Frankfurt-Niederrad, mit einem neuen Stück: „HALT“.
Es spielen mit – neben weiteren Mitspielern und Gästen – Axel und Beate.

Für den kleinen Vorgeschmack … hier der Trailer von unserem letzten Stück

Pilango ist das Frankfurter Crossover Theater, das Menschen mit enthusiastischer Lust am theaterspielen zusammenbringt.
Wer Pilango kennt, weiß, dass nichts so sein wird, wie man es erwarten könnte.
Wer Pilango nicht kennt, sollte sich diese Chance nicht entgehen lassen. Turbulent, bewegend, anmutig, verrückt … lasst euch verzaubern.
Wir freuen uns auf euch!
[Axel+Beate]

Fundsachen: 01.04.2019

Aus dem Spiegel online zum Berliner heiss diskutierten Thema: Enteignungen von Wohnungsgesellschaften.

Hier etwas für den Kopf und zum Diskutieren: aus der neuen Züricher Zeitung (NZZ). Über menschliche Gesellschaften, Kooperation, Evolution und „was menschlcihe Kollektive erfolgreich macht“. Über ein Buch von David Sloan Wilson (Evolutionsbiologe): This View of Life. Completing the Darwinian Revolution. Knopf Doubleday, New York 2019. 304 S., Fr. 35.90.

BeTrift ist Modellprojekt im Bundesmodellprogramm ‚Gemeinschaftlich wohnen, selbstbestimmt leben‘

BeTrift ist Modellprojekt im Bundesmodellprogramm ‚Gemeinschaftlich wohnen, selbstbestimmt leben‘

„Selbstständig und selbstbestimmt, zugleich aber in Gemeinschaft mit anderen: Diesem Ziel des modernen Lebens und Wohnens im Alter widmen sich 29 beispielgebende Projekte, die das Bundesfamilienministerium in seinem neuen Programm ‚Gemeinschaftlich wohnen, selbstbestimmt leben‘ jetzt vorgestellt und für eine Förderung ausgewählt hat.“ (aus: Aktuelle Meldungen des Bundesfamilienministeriums)

Programm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Unser Projekt Triftstrasse wurde in das Bundesmodellprogramm aufgenommen und wird mit einer sehr hilfreichen Summe gefördert!

Hier der Link zur Webseite der Geschäftsstelle für das  Bundesmodellprogramm: unter „Modellprojekte“ und dort weiter unter „Hessen“ findet man die Beschreibung unseres Projektes, sowie auch alle weiteren geförderten Projekte.

Es lohnt sich, auf der Webseite zu stöbern.
[Gertrud]

Presseschau 11.01.2019

Presseschau und Augenfutter fürs  Wochenende

Stand der Dinge: 14.12.2018

Stand der Dinge: 14.12.2018

Das zeitraubende zusammenflechten der Stahlstreben zu „Körben“ ging die ganze Woche weiter, abends durchaus auch bei Beleuchtung. Das Bild hier ist vom Anfang der Woche (Montag, 10.12.2018):

 

Fürs Wochenende und zum nachdenken, weil es uns angeht: eine 3SAT Sendung zum Thema Begrünung von Städten („Heißes Pflaster Stadt – Warum wir mehr Pflanzen brauchen“):
Hier der Erklärtext zur Sendung, und hier der Link zum Video in der 3SAT Mediathek . [Gertrud]

 

Interessante Links zu Videos

Interessante Links zu Videos aus deutschen Mediatheken – übers Bauen und ein genossenschaftliches und gemeinschaftliches Projekt

aus der ARTE Mediathek

  1. Re: Das Haus von Morgen: Wie Bauen revolutioniert wird
  2. Nachhaltige Architektur: aus China
  3. Nachhaltige Architektur: Stroh – Natur und Hightech
  4. Nachhaltige Architektur: Dänisches Design – Ökologie und Form
  5. Nachhaltige Architektur: Brandlhuber: Bestand und Beton
  6. Genossenschaftsprojekt Spreefeld (Berlin) (ARD) 
    [Birgit] [Gertrud]