Fundstück: 09.08.2019

Fundstück: 09.08.2019
Heute in der Frankfurter Rundschau (Lokalteil) zum Thema Photovoltaik:
Ein gemeinsames Projekt der AGB und Mainova im Riederwald zur Installation von Photovoltaik auf Mietshäusern samt Batterien: „Der Energieversorger pachtet die Dachflächen von der ABG und plant, installiert, finanziert und betreibt die Photovoltaikanlagen.“

Der Strom aus den Photovoltaikanlagen kann von den Mietern günstiger als der Grundversorgungstarif der Mainova (als Mieterstromtarif) bezogen werden.

Uns folgendes ist auch interessant, vor allem in Hinblick auf die Diskussion im letzten Forum:
„Der Mieterstrom sei zudem günstiger als der Grundversorgungstarif. Ein durchschnittlicher Dreipersonenhaushalt spare 100 Euro im Jahr. Anderen Mietwohnungen habe man sogar die Nebenkostenabrechnung erlassen, da der Verwaltungsaufwand dafür höher als die Einnahmen gewesen wäre.“
[Gertrud]

Stand der Dinge: 07.08.2019

Stand der Dinge: 07.08.2019
Das dritte Stockwerk ist im hinteren Abschnitt in Arbeit, im vorderen Bereich zur Triftstrasse hin wird heute die Decke des ersten Stockwerks gegossen.
Die Baugrube zum Penny hin wird für die Bodenplatte vorbereitet. [Gertrud]

Fundstück: 25.06.2019

Fundstück + Bericht: 25.06.2019
von Anja

Gemeinschaftlich wohnen – mit wichtiger Nebenwirkung 
Am 25. Juni 2019 wurde eine – für deutsche Großstädte – repräsentative Studie veröffentlicht.** Der Sozialpädagoge Prof. Dr. Ziegler von der Uni Bielefeld erforschte den ‚Gemeinschaftssinn‘ von 1000 Kindern & Jugendlichen aus Berlin, Leipzig und Köln. Also: wie emphatisch, solidarisch, respektvoll und hilfsbereit Kinder (6 bis 11 Jahre) & Jugendliche (12 bis 16 Jahre) mit Anderen umgehen. Geschaut wurde, wie weit Empathie und Solidarität im Umgang eine Rolle spielt, aber auch wie die Heranwachsenden mit Gleichgültigkeit und der Abwertung von Schwächeren umgehen.

Das Ergebnis schaut leider nicht besonders gut aus:
Einem Drittel der Jugendlichen in deutschen Großstädten fehlt es an Gemeinschaftssinn – besonders den männlichen.

„Am deutlichsten werde dieser Unterschied, wenn es um Empathie und die Bereitschaft zur Solidarität in Alltagssituationen gehe“, sagt Ziegler. Während mehr als zwei Drittel der weiblichen Jugendlichen die Fähigkeit zum starken Mitgefühl zeigten, waren es bei den Jungen nur 24 Prozent. (…)

Auch beim Umgang mit Randgruppen und Schwächeren zeigten sich Ziegler zufolge deutliche Geschlechterunterschiede.
So stimmten mehr als ein Drittel der Jungen, aber nur jedes fünfte Mädchen Aussagen zu wie: „Wir nehmen in unserer Gesellschaft zu viel Rücksicht auf Versager“ oder „Es ist ekelhaft, wenn Schwule sich in der Öffentlichkeit küssen“.

Mannomann! Woher kommt es, dass schon viele Kinder es offenbar schwer haben, die soziale Fähigkeit zu entwickeln, zu empfinden und zu erkennen, dass gemeinschaftliches Denken und Handeln eine Bereicherung unseres menschlichen Daseins ist? Dass für andere mitdenken, sie unterstützen, ihnen manchmal den Vortritt zu lassen ein Gefühl von Verbundenheit bedeutet? Dass in Gemeinschaft zu denken und zu handeln den eigenen Horizont enorm erweitert? Und sei es nur, dass man verstehen lernt, dass man andere Perspektiven verstehen kann – auch ohne mit ihnen einverstanden zu sein?

So hat und bekommt unser gemeinschaftliches Wohnprojekt auch eine schöne politische Dimension: es ist ein großartiges Lernumfeld für die tägliche Übung in Toleranz, Mitgefühl, und die Entwicklung von Gemeinschaftssinn. Nicht nur für Kids 😉

Ich freu mich drüber! [Anja]
** Die Studie wird HIER vorgestellt

Stand der Dinge: 31.05.2019

Nachschlag – Stand der Dinge: 31.05.2019
am letzten Tag im Mai: ein kleiner Rundgang rund um die Baustelle [Gertrud]

Stand der Dinge: 29.05.2019

Stand der Dinge: 29.05.2019
es geht weiter voran….die Decken des Erdgeschosses sind mittlerweile begehbar und Holzgeländer eingerichtet. Der Kran war gestern heftig am arbeiten….Backsteine für die Wände der ersten Etage sind genügend vorhanden.[Gertrud]

29.05.2019

Stand der Dinge: 27.05.2019

Stand der Dinge: 27.05.2019
Wochenanfang. Am vergangenen Samstag wurden die Container-Wohnstätten als Block mitten auf die Baustelle versetzt…..neue terrakotta-farbene Bausteinberge wurde angeliefert und die Wände wachsen weiter in die Höhe. [Gertrud]

27.05.2019