Richtfest – der Rohbau steht!

Richtfest – der Rohbau steht!

Der Richtkranz, geschmückt mit bunten Bändern und Fotos, schwebt über der Bausstelle. Heute, am 18. Juni 2020, haben wir das Richtfest gefeiert.

Immerhin hat die derzeitige Corona-Lage zugelassen, dass ein kleiner Anteil der künftigen Bewohner*innen in Zehner-Gruppen – von der anderen Straßenseite und der Straßenbahnstation aus – dem schönen Ritual beiwohnen konnten. Andere verfolgten die Zeremonie am Bildschirm daheim oder in ihrer Mittagspause im Büro über den eigens eingerichteten Video-Stream.

Auch Mike Josef, seines Zeichens Dezernent für Planen, Wohnen und Bauen der Stadt Frankfurt am Main, sowie Medienvertreter*innen waren da. Doch eigentlich galt das Fest den Bauarbeitern, die in den letzten Monaten den komplizierten, weil verwinkelten Bau aus der Erde gestampft haben. Ihnen haben wir es künftig auch zu verdanken, dass wir nicht in einem 0815-Quadaratisch-Praktisch-Quader hausen werden müssen. Sie haben in mühevoller Arbeit mehrere Tonnen Stahl gebogen, die Laubengänge gegossen und die Energiesparziegel (mit integrierter mineralischer Dämmstoff-Füllung!) aufeinandergesetzt, sodass wir künftig ein Zuhause haben werden, das schon alleine mit der aufgelockerten Fassade ein Hingucker wird.

Mit dem Gedicht Brechts, ›Fragen eines lesenden Arbeiters‹, erinnerte daher Andreas im Namen der künftigen Bewohner*innen an den Anteil, den die Bauarbeiter an dem großen Werk hatten und haben werden. Gedankt wurde Ihnen anschließend beim Richtschmaus in kleiner Runde im künftigen Gemeinschaftsraum im Erdgeschoss.

Ein Hoch auf den Rohbau!

28.05.2020 Erstes Online-Plenum

28.05.2020 Erstes Online-Plenum

Ein Beweisbild: Hier ein Screenshot vom erfreulichen Ende – zu Beginn waren wir mehr – des ersten Online-Plenums. Klappt zwar ganz gut, aber wir überlegen, wie wir einige Mitglieder ohne digitalem Endgerät oder Internetanschluss noch einbinden können.

Stand der Dinge: Dienstag, 05.06.2020

Stand der Dinge: Dienstag, 05.06.2020

Fundstück: ›Architektur nach Corona‹

Fundstück: ›Architektur nach Corona?‹

Das Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen e.V. hat uns auf einen spannenden Beitrag des NDR mit dem Architekturkritiker Niklas Maak hingewiesen. Darin geht es auch um die Frage, wie die Corona-Pandemie unsere Städte künftig prägen könnte. Schließlich haben Krankheiten und deren Bekämpfung unsere Städte massiv geprägt: Man denke mit Blick auf Frankfurt nur an Ernst May und die Zustände in der Frankfurter Altstadt bis in die 1920er Jahre und schließlich die ›Sanierung‹ durch die Nationalsozialisten.

Und heute? Gelten künftig Wohnungen als resilienter, wenn sie flexibel umgestaltbar sind (Stichwort: flexible Grundrisse)? In denen man nicht vereinsamt (Stichworte: Clusterwohnungen, gemeinschaftliches Wohnen)? Laura Weismüller, ebenfalls Architekturkritikerin, beschäftigt sich in einem Beitrag in der SZ mit dieser Frage.

Stand der Dinge: Mittwoch, 06.05.2020

Stand der Dinge: Mittwoch, 06.05.2020

09.05.2020 Fundstück

09.05.2020 Fundstück

Am Sonntag während der Frühstücksvorbereitungen habe ich einen interessanten Beitrag (in Essay und Diskurs) im Deutschlandfunk gehört.

Atmosphärische Störung – Gegen eine Architektur der Verachtung

„Die heutigen Innenstädte stoßen uns aus und stoßen uns ab. Der Straßburger Philosoph Mickaël Labbé fordert deshalb eine Stadtplanung, die nicht nur auf die Funktionalität, sondern auch auf die Atmosphäre achtet.“

Der Philosoph Mickaël Labbé im Gespräch mit Michael Magercord

Hier der Link zu dem Beitrag. Man kann ihn noch etliche Tage nachhören (zum Anhören auf den Pfeil/das Play-Zeichen im Bild links unten klicken).
[Gertrud]